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josfritz Buchhandlung Freiburg
josfritz Buchhandlung Freiburg

1968/2018

Unter dem Schlagwort 1968 bündeln sich Protestbewegungen, die sich seit Mitte der 60er gegen die westdeutsche Wohlstandsgesellschaft richteten, die nicht bereit war sich mit der Geschichte und den aktuellen Verhältnissen auseinanderzusetzen. 
Der Protest thematisierte unter anderem die Kontinuität der nazigeprägten Eliten und die Ignoranz der Gesellschaft gegenüber der brutalen Kriegsführung der USA in Vietnam.

In dieser Aufbruchstimmung der Rebellion begehrten SchülerInnen, Lehrlinge und StudentInnen auch gegen enge soziale und moralische Normen auf und entwickelten antiautoritäre Modelle des Zusammenlebens und Erziehens in Kommunen und Kinderläden. 
Ab 1969 hat sich die Rebellion zunehmend in kommunistische und sozialistische Strömungen aufgespalten, wobei alle den Anspruch auf Deutungshoheit hatten.

Der SDS hatte versucht mit eigenen Verlagen und Buchhandlungen eine kulturelle Präsenz der Neuen Linken voranzutreiben.
In Freiburg hatte der SDS einen eigenen Buchladen „libro libre“ in der Herrenstraße. Dieser wurde nach und nach vom maoistisch- leninistischen KBW übernommen, der letztendlich nur noch eigene Parteiliteratur vertreiben wollte.

Als Reaktion darauf gründete 1975 eine Gruppe undogmatischer Linker aus dem Umfeld der Universität  die libertäre Buchhandlung jos fritz.
Unter den ca. 50 GründerInnen waren unter anderen Klaus Theweleit, Peter Wirth, Traute Hensch, Sully Roecken und Peter Schleuning.

Wir bedanken uns beim Archiv Soziale Bewegungen für das Bereitstellen der Bilder.

Hier finden Sie Neues und Altes zum Thema '68:

Hans Bude

Adorno für Ruinenkinder
Eine Geschichte von 1968

Norbert Frei

1968
Jugendrevolte und globaler Protest

Wilfried Loth

Fast eine Revolution
Der Mai 68 in Frankreich

Detlef Siegfried

1968
Protest, Revolte, Gegenkultur

Ulrike Heider

Keine Ruhe nach dem Sturm

Gisela Notz

Warum flog die Tomate?
Die autonomen Frauenbewegungen der Siebzigerjahre

Christina von Hodenberg

Das andere Achtundsechzig
Gesellschaftsgeschichte einer Revolte

Anne Wiazemsky

Paris, Mai ´68

Gretchen Dutschke

1968

Worauf wir stolz sein dürfen

Eine Bilanz. Was ist geblieben? Was hat sich als Fehler, was als Illusion erwiesen? Und was hätte das Zeug, auch heute noch Lust auf eine den globalen Herausforderungen sich stellende Protestbewegung zu machen? Es ...

Kursbuch edition  |   220 Seiten  |   22.- €

Ulrich Chaussee

Rudi Dutschke

Die Biographie

„Achtundsechzig“ ist in der Bundesrepublik mit dem Namen Rudi Dutschke verbunden. Er war Gesicht und Stimme der deutschen Studentenbewegung, repräsentierte Aufbruch und Generationenkonflikt wie kein ...

Droemer Verlag  |   528 Seiten  |   26.99 €

Peter Brückner

Ungehorsam als Tugend
Zivilcourage, Vorurteil, Mitläufer

Peter Schneider

Rebellion und Wahn

Wolfgang Schorlau

Rebellen

Gerhard Hanloser

Lektüre und Revolte
Der Textfundus der 68er-Fundamentalopposition

Sven Reichardt

Authenzität und Gemeinschaft

Linksalternatives Leben in den siebziger und frühen achtziger Jahren

„Ganzheitlichkeit“ oder „Selbstverwirklichung“: Begriffe wie diese gehören zum typischen Vokabular des linksalternativen Milieus in der Bundesrepublik der 1970er und frühen 1980er Jahre. Sven Reichardt legt ...

  |   1018 Seiten  |   29.- €

Alexander Sedlmaier

Konsum und Gewalt

Radikaler Protest in der Bundesrepublik

Nachdem in der Nacht auf den 3. April 1968 in zwei Frankfurter Kaufhäusern mehrere Brandsätze gezündet hatten, fanden die Ermittler bei den Tatverdächtigen einen Zettel: »Der Konsumzwang terrorisiert euch. Wir ...

Suhrkamp Verlag  |   463 Seiten  |   32.- €

Archiv soziale Bewegungen & Stadtarchiv Freiburg

Gleich wird 's grün
Freiburger Fahrpreiskämpfe 1968

Archiv soziale Bewegungen (Hg.)

Freiburger Studenten Zeitung

Filme zur Studentenbewegung 1967-1969

Michael Ruetz

Gegenwind - Facing the Sixties