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josfritz Buchhandlung Freiburg
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Sarah Schulman

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Aus dem Englischen von Else Laudan
Argument Verlag , gebunden , 272 Seiten

 20.- €

 978-3-86754-241-8

 2020

Trüb

Wer politische Kriminalromane schätzt, will die kühne Literatin Sarah Schulman nicht verpassen. In ihrem neuen New York-Noir erzählt sie mit sardonischer Situationskomik von einer Ermittlerin im Zustand der Auflösung: Ex-Cop Maggie Terry muss neu anfangen, doch in ihrer Welt ist nichts mehr wie früher. Das Telefon ist tot, die Nachbarschaft fremd, überall Trump und Trends und Technik. In Maggies Leben, in ihrer Stadt klaffen Lücken. Und mit sich ins Reine zu kommen scheitert an der Schwere eigener Fehler und Versäumnisse. So hangelt sie sich von AA- zu NA-Meetings, sucht nach Bodenhaftung. Ein Fall könnte helfen – oder die endgültige Katastrophe herbeiführen ...
Maggie Terry ist die suchtkranke Ermittlerin einer Welt aus den Fugen. Die strauchelnde Morduntersuchung ist zugleich politisches Statement und Abgesang: komödiantisch und untröstlich, realistisch und radikal subjektiv.

Sarah Schulman ist Romanschrift­stellerin, Sachbuchautorin, Dramatikerin, Drehbuchautorin, Journalistin, Universitätsdozentin und AIDS-Historikerin. Zu ihren neuesten Büchern zählen Conflict is not Abuse: Overstating Harm, Community Responsibility and the Duty of Repair (Publishing Triangle Sachbuchpreis), The Cosmopolitans (laut Publishers Weekly einer der besten amerikanischen Romane des Jahres 2016) und zuletzt Trüb (OT: Maggie Terry, 2018). 2021 erscheint bei Let the Record Show, eine politische Geschichte von ACT UP New York (Farrar, Strauss and Giroux).
Sarah Schulman, langjährige politische Aktivistin u. a. bei ACT UP sowie Mitgründerin des New York Lesbian and Gay Experimental Film Festival und der Lesbian Avengers, ist im Beirat von Jewish Voice for Peace und Vertrauensdozentin bei Students for Justice in Palestine an der Universität von New York, College of Staten Island, wo sie als Distinguished Professor lehrt. In den 1980ern und 90ern erschienen bei Ariadne sieben ihrer frühen Romane, darunter die Krimis Ohne Delores und Sophie Horowitz.