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josfritz Buchhandlung Freiburg
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Lesung:  Ariel Levy -  The Rules do not apply/ Gegen alle Regeln

8.-/ 7.-€ ( Studierende ) / 5.- ( CSH-Mitglieder )

programm@carl-schurz-haus.de

René Freudenthal

Inmitten einer sich rasch ausdehnenden Blutlache auf dem Hotelboden, irgendwo im Herzen der Steppen Zentralasiens, mit ihrem zu früh geborenen, seidig schimmernden, sterbenden Sohn vor sich: Hier endet die sorglose Erfolgsgeschichte der Star-Reporterin vom The New Yorker, Ariel Levy, der bis dahin alles zuzufallen schien: Leichtherzige Liebesabenteuer und die erfüllte Ehe mit der perfekten Partnerin, eine spektakuläre Karriere bei den angesagten Magazinen Manhattans und glamouröse Weltreisen für ihre gefeierten Reportagen. Aus einer leibhaftigen Höllenfahrt, einem entsetzlichen Feuersturm von Emotionen und Hormonen, Tränen und Muttermilch macht Levy bahnbrechende, brutale, brillante Literatur.

Carl-Schurz-Haus-Freiburg / DAI e.V.
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Stöbern bis 22.00 Uhr:  Blaue Stunde bei jos fritz.bücher

Am Freitag, den 24.November, möchten wir Sie zu unseren letzten „Blauen Stunde“ des Jahres in die Buchhandlung einladen.

Sie können bis 22.00 Uhr in aller Ruhe nach passenden Weihnachtsgeschenken suchen, mit uns plaudern und auf den Buchhandlungspreis anstoßen, den wir ohne Ihre treue Verbundenheit niemals gewonnen hätten.

Besuchen Sie uns also am Freitag, den 24. November, und feiern Sie mit uns ab 19.00 Uhr bei einem Glas Sekt und Weihnachtsgebäck!

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Matthias Brandt & Jens Thomas -  Psycho - Fantasie über das kalte Entsetzen

www.ticket.theater.freiburg.de

„In Psycho habe ich das Publikum geführt, als ob ich auf einer Orgel gespielt hätte“ sagte Alfred Hitchcock im Gespräch mit seinem Bewunderer François Truffaut. Hitchcock hat „Psycho“ als Experimentalfilm verstanden, der beim Publikum eine eindrückliche Wirkung zeitigen sollte.

Der Schauspieler Matthias Brandt interpretiert dieses filmische Jahrhundertwerk nun gemeinsam mit dem Pianisten und Sänger Jens Thomas neu auf der Bühne. Brandt greift dabei auf Elemente aus der literarischen Vorlage zurück. Thomas, von der Süddeutschen als „Jimi Hendrix des Flügels“ bezeichnet, improvisiert zu Brandt's inszenierter Lesung einen Soundtrack.

Dieser Abend ist nicht festgelegt und routiniert einstudiert, vielmehr lebt er von der intensiven, spontanen Interaktion zwischen beiden Akteuren.

Theater Freiburg
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Vorderhaus – Kultur in der FABRIK
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Lesung und Gespräch:  Natascha Wodin -  Sie kam aus Mariupol

9.-/6.-€ / Abendkasse 1.-€ Aufpreis

vorverkauf@josfritz.de

www.reservix.de

Martin Bruch

„Wenn du gesehen hättest, was ich gesehen habe.“ –  Natascha Wodins Mutter sagte diesen Satz immer wieder und nahm doch, was sie meinte, mit ins Grab. Da war die Tochter zehn und angefüllt mit Fragen: Wieso lebten sie in einem Lager für „Displaced Persons“, woher kam die Mutter, was hatte sie erlebt? Jahrzehnte später öffnet sich die Blackbox ihrer Herkunft …

In Sie kam aus Mariupol geht Wodin dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die 1943 mit ihrem Mann als „Ostarbeiterin“ nach Deutschland verschleppt wurde. Sie erzählt beklemmend intensiv vom Anhängsel des Holocaust, einer Fußnote der Geschichte: der Zwangsarbeit im Dritten Reich. Die Familienrecherche verhandelt mit existenzieller Wucht die katastrophalen Geschichtsbrüche des 20. Jahrhunderts en miniature, fasst Literaturkritiker Helmut Böttiger zusammen.

Die vielfach ausgezeichnete Autorin erhielt unter anderem den Alfred-Döblin-Preis und den Preis der Leipziger Buchmesse 2017.

Literaturhaus Freiburg
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Mitveranstalter:

Zwetajewa-Zentrum Freiburg / Im Rahmen des Projekts "Spurensuche: 100 Jahre Russische Revolution. Russische Kulturtage in Freiburg 2017"

www.russische-kulturtage-freiburg.de

Lesung und Gespräch:  Carolin Emcke -  Gegen den Hass

www.reservix.de

Dr. Dominique Schirmer

 Carolin Emcke, eine der wichtigsten Intellektuellen der Gegenwart, äußert sich in ihrem engagierten Essay Gegen den Hass zu den großen Themen unserer Zeit: Rassismus, Fanatismus, Demokratiefeindlichkeit. In der zunehmend polarisierten, fragmentierten Öffentlichkeit dominiert vor allem jenes Denken, das Zweifel nur an den Positionen der anderen, aber nicht an den eigenen zulässt. Diesem dogmatischen Denken, das keine Schattierungen berücksichtigt, setzt Carolin Emcke ein Lob des Vielstimmigen, des "Unreinen" entgegen - weil so die Freiheit des Individuellen und auch Abweichenden zu schützen ist. Allein mit dem Mut, dem Hass zu widersprechen, und der Lust, die Pluralität auszuhalten und zu verhandeln, lässt sich Demokratie verwirklichen. Nur so können wir den religiösen und nationalistischen Fanatikern erfolgreich begegnen, weil Differenzierung und Genauigkeit das sind, was sie am meisten ablehnen.

Freiburger Lesbenfilmtage e. V.
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Unterstützer:

jos fritz Buchhandlung.

Zweisprachige Lesung mit Sergej Lebedew und Ilma Rakusa -  Menschen im August

9.-/ 6.-€

www.reservix.de

Sergej Lebedew, geboren 1981 in Moskau, schrieb für eine Zeitung, die während des Ukrainekonflikts verboten wurde.

Seine Romane sind hierzulande mit Begeisterung aufgenommen worden: Auf Der Himmel auf ihren Schultern (2013) folgte Menschen im August (S. Fischer, 2015, aus dem Russischen von Franziska Zwerg).

»Lebedews Vergangenheit lebt«, schreibt sein Autorenkollege Per Leo in der FAZ: »Er beschreibt sie nicht wie der Historiker seine Epoche oder der Pathologe eine Leiche. Er jagt sie.«

Sprachmächtig erzählt Menschen im August von Russland im Jahr 1991: Ein Putsch bringt das Land zum Beben, Gorbatschow wird abgesetzt, Jelzin kommt an die Macht und Putin kann kaum erwarten, der Nächste zu sein. Das Land zerfällt. Ins Gespräch mit Lebedew tritt die kosmopolitische Publizistin und Übersetzerin Ilma Rakusa, die 2017 ihren 70. Geburtstag feiert – und mit dem Berliner Literaturpreis ausgezeichnet wurde.

Dolmetscherin: Dr. Elisabeth Liphardt

Literaturhaus Freiburg
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Mitveranstalter: Zwetajewa-Zentrum Freiburg. Im Rahmen des Projekts »Spurensuche: 100 Jahre Russische Revolution. Russische Kulturtage in Freiburg 2017«, www.russischekulturtage-freiburg.de

Lesung:  Noelle Revaz -  L'infini livre / Das unendliche Buch

7.-/ 5.-€

Aurélia Maillard-Despont, Pro Helvetia

Ist das ein Science-Fiction-Roman? Eine Dystopie? Eine bitterböse Mediensatire? Eine Posse voller schwarzem Humor? – Vielleicht von allem etwas.

Noëlle Revaz entwirft ein satirisch-groteskes Zukunftsszenario des Kultur-, Medien- und Literaturzirkus: Die Buchpremiere ist eine gigantische Fernsehshow, die Moderatoren werden als Stars gefeiert, die Schriftstellerinnen stellen sich selbst dar. Niemand kommt auf die Idee, ein Buch aufzuschlagen oder gar darin zu lesen. Seine Qualitäten werden zelebriert wie bei einer Prêt-à-Porter-Inszenierung, bestens ausgeleuchtet. Einbandfarbe und -material, Größe und Dicke sind von Belang, und die Biographien der Autorinnen natürlich. Neue Ideen und Kreativität sind immer gefragt, allerdings nicht bei der Entstehung eines Kunstwerks, sondern ausschließlich bei der Vermarktung der Leere, etwa wenn zwei Sternchen des Zirkus zu einer Figur verschmolzen werden sollen: Joeanna Fortunaggi – die Sensation der Saison. Unerwartet bringen sie alles durcheinander: Sie tun es wirklich, sie schreiben ein Buch.

Centre Culturel Français Freiburg e. V.
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Art of Being...Lazy:  Cut-up, mash-up, chill-out

9.-/ 6.-€

www.literaturhaus-freiburg.de

„Alle guten Dinge haben etwas Lässiges und liegen wie Kühe auf der Wiese.“ – Friedrich Nietzsche

Nehmt das, ihr Selbst- und Fremdausbeuter, Arbeitsmoralisten, Ich-AGler, Turbokapitalisten und Ego-Optimierer und – lasst los.

Bei der zweiten Ausgabe unserer monatlichen Reihe, diesmal im Literaturhaus statt in der Theater-Passage, drehen die Freiburger Autoren Jürgen Reuß und Stephan Kuß Weltliteratur zu einem launigen Joint.

Garantiert rauchfreies Tune-in, absolut legales Drop-out. Ein lazy blend aus fein geschnittenen Texten unter anderem von Iwan Gontscharow, Herman Melville, Robert Walser, Evelyn Waugh, T. C. Boyle, Italo Svevo und Haruki Murakami.

Mitgestaltet wird der leichtfüßige Leseabend von Schauspielern des Theater Freiburg.

Mehr auf dem Art of Being-Blog

Carl-Schurz-Haus-Freiburg / DAI e.V.
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Literaturhaus Freiburg
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Theater Freiburg
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Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg.

Axel Hacke liest - 

18.- / 15.-€

www.ticket.theater.freiburg.de

Axel Hacke liest – aber was liest er denn? Das lässt sich vorher nicht so genau sagen, denn Hackes Prinzip ist, alle seine Texte mit auf die Bühne zu bringen und erst im Laufe des Abends zu entscheiden, welche er vorträgt: Klar ist, dass er aus seinem neuesten und sehr aktuellen Buch liest: Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen. Aber dann? Vielleicht ein Stück aus Die Tage, die ich mit Gott verbrachte in dem es in jener wunderbar leicht-verspielten Weise, die allen Hacke-Büchern eigen ist, um nicht weniger als den Sinn des Lebens geht?

Einige seiner legendären Kolumnen aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung? Ein, zwei Kapitel über Oberst von Huhn und seine irr-poetische Speisekarten-Sammlung aus der ganzen Welt? Oder eine kleine Hitparade der schönsten Missverständnisse aus der Wumbaba-Trilogie? Man weiß es nicht. Jede Hacke-Lesung ist ein bisschen anders als alle anderen: eine kleine Wundertüte.

Sicher ist am Ende nur jener Rat, den der Norddeutsche Rundfunk einmal dem Publikum gab: „Wenn er eine öffentliche Lesung macht, pflegen sich seine Zuhörer mit Taschentüchern auszustatten, weil sie wissen, dass die Lachtränen laufen werden.“

Theater Freiburg
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