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josfritz Buchhandlung Freiburg
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Lesung und Gespräch:  Aya Cissoko -  Ma

Nur Lesung: 10.-/ 8.- € , Double Feature: 12.- €, nur Film: 7.-/ 5.- €

Beate Thill

Aya Cissoko hat mit Ma die Geschichte einer Mutter aus Mali und deren Tochter geschrieben. Im Zentrum des Romans steht die Mutter, Massiré Dansira. Sie war im Alter von 15 Jahren ihrem Mann nach Frankreich gefolgt und muss sich nach dessen Tod durch einen rassistischen Anschlag als Alleinerziehende durchschlagen. Dabei setzt sie alles ein, was sie einmal in Mali gelernt hat, um aus ihren Kindern anständige und aufrechte Menschen zu machen. Ma ist die Geschichte einer mutigen Frau, die Liebeserklärung einer Tochter, denn trotz allem pubertären Widerstand bewundert sie die Mutter für ihren Mut und ihre menschliche Stärke.

Aya Cissoko ist 1978 in Frankreich geboren, ihre Eltern stammen aus Mali. 1986 kommen ihr Vater und ihre Schwester bei einem Brandanschlag in Paris ums Leben. Sie entdeckt das Boxen für sich als Rückzugsort und wird 2006 Box-Weltmeisterin.

Deutsche Lesestimme: Ariane Zeuner
Im Anschluss um 21:30 Uhr zeigen wir den Film Mali Blues (Regie: Lutz Gregor | D 2016 | OmU | 90 Min).

Centre Culturel Français Freiburg e. V.
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Informationszentrum 3. Welt - iz3w
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Kommunales Kino im Alten Wiehrebahnhof
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In Kooperation mit dem Frankreich-Zentrum.

Vortrag:  Klaus Theweleit -  Der technologische Mensch. Über Selbstkolonisierung

frei

Seit zirka 14.000 Jahren, seit Sesshaftwerdung, Agrikultur und Haustierdomestikation, sind die menschlichen Gesellschaften technologisch-artifiziell. Die technologischen Verfahren, die in ihnen primär zur Anwendung kommen, sind Segmentierung, Sequenzierung und Konzeptualisierung; durchgeführt in immer kleineren Einheiten und in weiter zunehmendem Tempo. Nicht nur weite Teile der Welt wurden und werden mit diesen Technologien sortiert und unterworfen. Gegenstand kolonialer Verfahren sind immer auch "wir selber".

Klaus Theweleit ist Linksintellektueller. Schon in den 1970er Jahren waren Körperlichkeit und Entfremdung von der eigenen Körperlichkeit Haupthemen in seinem Denken und Schreiben.

Im Anschluss ab 21 Uhr Konzert von Listener (USA) im White Rabbit gegenüber:
„More talk – more rock!" Die Ausnahmeband Listener, ursprünglich aus Arkansas und als HipHop-Solo-Projekt von Dan Smith gegründet, fährt in Full Band-Montur mit neuer Platte „Being Empty: Being Filled" auf. Von ihnen selbst als „Talk music" bezeichnet, und irgendwo zwischen Spoken Word, Caspian und MeWithoutYou zu fassen.

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Buchvorstellung und Diskussion:  Gerhard Hanloser -  Lektüre und Revolte. Der Textfundus der 68er-Fundamentalopposition

5.-/ 3.-€

Die wichtigsten Schriften der „Neuen Linken" transportierten eine radikale Unversöhnlichkeit mit dem Bestehenden und entwarfen Utopien einer anderen, herrschaftsfreien Gesellschaft. Als „Lesebewegung" verschlangen die 68er die Befreiungstheorien von Herbert Marcuse, Marx und Mao, Alexandra Kollontai, Wilhelm Reich und Frantz Fanon. Als Teil eines „oppositionellen Theoriemilieus" rangen sie um den richtigen begrifflichen Zugang zu Geschichte und Gegenwart der Gesellschaft, um sie radikal zu verändern.

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Revolte von 1968 bietet das Buch eine pointiert geschriebene, kritische Aufbereitung der wichtigsten Literatur der außerparlamentarischen Opposition.

Gerhard Hanloser ist Kritiker und Publizist mit den Schwerpunkten: Neue Linke, Antisemitismus und linke Theoriebildung.

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Grether-Gelände
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In Zusammenarbeit mit FAU-Freiburg.

Blaue Stunde - Stöbern bis 22:00 Uhr: 

frei

Wir möchten Sie zu unserer letzten „Blauen Stunde" des Jahres in die Buchhandlung einladen.

Sie können bis 22 Uhr in aller Ruhe nach passenden Weihnachtsgeschenken suchen und sich von unseren gerade erschienenen Buchtipps inspirieren lassen.

Und wir wollen mit Ihnen auf den Buchhandlungspreis anstoßen, den wir dieses Jahr zum zweiten Mal gewonnen haben.

Wir freuen uns sehr und danken Ihnen herzlich für Ihre Verbundenheit.

Unser besonderer Tipp:  Durchs Bücherjahr mit... -  Jess Jochimsen, Susanne Schmid, Ulrich Blumenbach und Katharina Knüppel

9.-/6.-€

www.reservix.de

Die letzten Seiten des zweiten Literaturhaus-Jahres, das vorweihnachtlich knisternde Finale der Saison – und Bücher, die bleiben! 

Über ihre literarischen Entdeckungen des Jahres diskutieren: Jess Jochimsen, Autor, Fotograf, Kabarettist, Musiker und verlässlicher Verfasser sommerlicher Literatur-Tipps in der Badischen Zeitung. 

Unsere Kollegin Susanne Schmid ebenfalls bekannt für zielgenaue Empfehlungen – auch musikalische: Glänzte bereits als DJane auf der Literaturhaus-Bühne.

Der Übersetzer Ulrich Blumenbach, weithin geachteter Viel- und Querbeet-Leser. Auch gerühmt als deutsche Stimme von David Foster Wallace, dessen Roman Infinite Jest er über sechs Jahre in einen Unendlichen Spaß verwandelte.

Vervollständigt wird das Quartett von Literaturhaus-Programmmacherin Katharina Knüppel.

Literaturhaus Freiburg
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