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josfritz Buchhandlung Freiburg
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Buchvorstellung:  Andrea Röpke -  Völkische Landnahme - Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos

frei

Seit Jahren siedeln sich junge Rechtsextreme bewusst in ländlichen Regionen an, um dort generationsübergreifend „nationale Graswurzelarbeit“ zu betreiben. Dieser unauffällige Aktionismus ist gegen die moderne und liberale Gesellschaft der Großstädte gerichtet, es herrschen alte Geschlechterbilder und autoritäre Erziehungsmustervor. Die Aussteiger von rechts betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und nationales Brauchtum, organisieren Landkaufgruppen und eigene Wirtschaftsnetzwerke, die bundesweit agieren. Sie bringen sich in örtlichen Vereinen ein und gehen in die lokale Politik, um Umweltschutz mit „Volksschutz“ zu verbinden und eine angebliche „Überfremdung" zu verhindern.

Die beiden ausgewiesenen Rechtsextremismus Experten Andrea Röpke und Andreas Speit verfolgen seit Jahren diese kaum beachtete Entwicklung. Sie zeigen in ihrem Buch die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen auf, die bis in die Parlamente reichen.

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Henrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e.V.
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In Kooperation mi der GartenCoop und dem Agrikultur e.V.

Incontro in libreria:  4 libri x 4 mesi

frei

Siamo arrivati al nuovo incontro di "4 libri x 4 mesi", appuntamento della libreria jos fritz dedicato ai libri in italiano.

Ilaria Maccagno e Andrea Burzacchini vi invitano ad una serata in compagnia dei loro primi "Lieblingsbücher" del 2020.

La pausa natalizia non è stata sufficiente per decidere quali saranno i libri che andremo a presentare, ma trascorreremo i prossimi giorni a leggere senza sosta.

Vi teniamo aggiornati e vi aspettiamo in libreria. Come sempre in compagnia di un buon bicchiere di vino e tarallucci.

 

 

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Lesung:  Lukas Bärfuss -  Malinois

9.-/ 6.-€

Karten kaufen: vorverkauf@josfritz.de oder bei reservix

Jenny Friedrich-Freksa

Lukas Bärfuss ist ungeheuer produktiv – sein Werk fasst über 25 Theaterstücke, drei Romane, zwei Essaybände, Hörspiele, Reden und nun einen Erzählband: Malinois (Wallstein, 2019). Das Schreiben ist für ihn eine Suchbewegung, darauf gerichtet, »die deutlich empfundene Differenz zwischen dem Einzelnen und der Gesellschaft« zu überbrücken, heißt es in der Laudatio zum Georg-Büchner-Preis, den er für seine stilsicheren und variantenreichen Erkundungen menschlicher Existenzen erhält.
Der Dramatiker, der in wenigen Strichen Szenen, Figuren und pointierte Dialoge entwirft, scheint in den Erzählungen ebenso auf wie der reflektierte Essayist. Fluchtpunkte der in Malinois versammelten Texte aus den letzten 20 Jahren sind Liebe und Begehren, Passionen und Obsessionen. Über die mannigfaltigen Spielarten der Liebe, das Geheimnis von Heimsuchung, die Willkür von Erinnern und Vergessen spricht Bärfuss an diesem Abend mit Jenny Friedrich-Freksa, Chefredakteurin der Zeitschrift Kulturaustausch.

Literaturhaus Freiburg
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Buchpremiere:  Annette Pehnt -  Alles was sie sehen ist neu

9.-/ 6.-€

Karten kaufen: vorverkauf@josfritz.de oder bei reservix

»Es war Vaters Wunsch, mit mir gemeinsam Kirthan zu besuchen, er an meiner Seite oder ich an seiner, das nehmen wir nicht so genau.« Jetzt sind sie unterwegs, die Tochter und ihr betagter, aber exzellent vorbereiteter Gefährte. Nur einmal im Jahr verlässt er seine Bibliothek: für die gemeinsame Reise. Statt Europa oder Amerika wählt er zum ersten Mal Asien. Für die Erkundung des Unbekannten steht den beiden und ihrer Reisegruppe ein junger Mann namens Nime zur Seite. Bis er – plötzlich – verschwindet und die Erzählung selbst vom Weg abkommt, sich immer weiter verzweigt.

In ihrem Roman Alles was Sie sehen ist neu (Piper, 2020) erzählt die 2017 mit dem Kulturpreis Baden-Württemberg ausgezeichnete Freiburger Autorin virtuos und bildstark von einem Land, das es gar nicht gibt. Von Kaisern und Tempeln, Schattenboxen, Perlenzucht und wasserfesten Drachen. Vom Westen und vom Osten. Und von einer vielstimmigen Spurensuche, auf der Annette Pehnt bei ihrer Buchpremiere von Renate Obermaier und Victor Calero begleitet wird.

Literaturhaus Freiburg
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Zweisprachige Lesung:  Eric Vuillard -  Der Krieg der Armen

9.-/ 6.-€

Karten kaufen

Für seine Neuerzählungen großer Momente der Geschichte mit dem Prix Goncourt 2017 ausgezeichnet, legt der französische Schriftsteller Eric Vuillard eine neue Vignette vor: Der Krieg der Armen (Matthes & Seitz, 2020) über den Utopisten und Theologen Thomas Müntzer betreibt Historiografie von hellsichtiger Aktualität.

In den vorreformatorischen Bauernkriegen wütet der verlustreiche Kampf um die Gleichheit aller Menschen. Vuillards rasante Erzählung zeigt die Zerrissenheit des Einzelnen zwischen Frömmigkeit und Fanatismus, Eifer, Ekstase und dem „furchtbaren Hunger" nach einem nur auf sich gestellten Selbstbewusstsein. Vom Sturm der Geschichte emporgehoben, wird Müntzer zur Leitfigur von aufständischen Bauern, Entrechteten, Verlierern der Gesellschaft – und endet auf dem Schafott. »Ich kann es nicht anders machen«, beteuert er. 

Und wir, was können wir anders machen? Darüber diskutiert der Autor mit dem Romanisten und Literaturkritiker Niklas Bender.

Centre Culturel Français Freiburg e. V.
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Literaturhaus Freiburg
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Mitveranstalter: Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg

Zweisprachige Lesung:  Rebecca Makkai - 

René Freudenthal

Chicago, 1985: Yale ist ein junger Kunstexperte, der mit Feuereifer nach Werken für seine Galerie sucht – nicht ahnend, dass er einen Freund nach dem anderen an ein Virus verlieren wird, das gerade in Boystown zu wüten beginnt.

Paris, 2015: Fiona spürt ihrer Tochter nach, die offenbar nicht gefunden werden will. Die Suche gerät zu einer Reise in die Vergangenheit, als sie auf alte Freunde aus Chicago trifft, die sie an das Gefühlschaos der erst euphorischen, später abgründigen 1980er-Jahre erinnern.

Rebecca Makkai erzählt in ihrem dritten Roman Die Optimisten (Eisele Verlag, 2020) in wendiger Prosa voll Empathie und mit spukhaft eindringlichen Bildern die Geschichte der Krankheit Aids bis in die Gegenwart. Ein New-York-Times-Bestseller, der auf der Shortlist des Pulitzer Prize und des National Book Award stand, ausgezeichnet mit der Carnegie Medal und dem Los Angeles Times Book Prize for Fiction.

Lesung auf Englisch, ausgewählte Lesestellen auf Deutsch

Carl-Schurz-Haus-Freiburg / DAI e.V.
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Literaturhaus Freiburg
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Mitveranstalter: Rosa Hilfe Freiburg.

Lesung:  Wolfgang Schorlau & Claudio Caiolo -  Der freie Hund

14.- / 11.-€

Karten kaufen: vorverkauf@josfritz.de oder bei reservix

Wolfgang Schorlau überrascht: Zusammen mit Claudio Caiolo legt er einen Venedig-Krimi vor – und es bleibt hochpolitisch.

Commissario Antonio Morello, genannt »Der freie Hund«, hat in Sizilien korrupte Politiker verhaftet und steht nun auf der Todesliste der Mafia. Um ihn zu schützen, wird er nach Venedig versetzt. Er hasst die Stadt vom ersten Augenblick an. Zu viele Menschen, trübes Wasser, Kreuzfahrtschiffe, die die Luft verpesten und die Stadt gefährden – selbst der Espresso doppio, ohne den er nicht leben kann, schmeckt ihm in Sizilien besser. Doch Venedig ist eine große Verführerin. Unaufhaltsam entwickelt sie ihre Anziehungskraft. Als Silvia, die schöne Nachbarin, ihm ihr persönliches, verborgenes Venedig zeigt, werden Morellos Widerstandskräfte auf eine harte Probe gestellt. Da wird der junge Anführer einer Bürgerinitiative gegen die Kreuzfahrtschiffe ermordet, und der freie Hund hat seinen ersten Fall, der ihn tief in die Verstrickungen von italienischer Politik und Verbrechen führt.

Wolfgang Schorlau, Erfinder des Privatermittlers Georg Dengler, und Claudio Caiolo, in Sizilien geboren und in Venedig zum Schauspieler ausgebildet, werfen in Der freie Hund einen neuen Blick auf ein altes italienisches Desaster. Die beiden Freunde tun dies heiter, gelassen und gekonnt – inmitten der aufregenden Kulisse einer großen Stadt.

E-WERK Freiburg e.V.
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