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josfritz Buchhandlung Freiburg
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Lesung:  Olivier Guez -  Das Verschwinden des Joseph Mengele

9.- / 6.-€

BZ- Kartenservice, www.reservix.de

Dr. Guillaume Plas, Fremdsprachenlektor am Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwig-Universität Freiburg

1949 flüchtet Josef Mengele, der bestialische Lagerarzt von Auschwitz, nach Argentinien. In Buenos Aires trifft er auf ein dichtes Netzwerk aus Unterstützern, unter ihnen Diktator Perón, und baut sich Stück für Stück eine neue Existenz auf. Mengele begegnet auch Adolf Eichmann, der ihn zu seiner großen Enttäuschung nicht einmal kennt. Der Mossad sowie Nazi-Jäger Simon Wiesenthal und Generalstaatsanwalt Fritz Bauer nehmen schließlich die Verfolgung auf. Mengele rettet sich von einem Versteck ins nächste, lebt isoliert und wird finanziell von seiner Familie in Günzburg unterstützt. Erst 1979, nach dreißig Jahren Flucht, findet man die Leiche von Josef Mengele an einem brasilianischen Strand. Dieser preisgekrönte Tatsachenroman von Olivier Guez, der in Frankreich sofort zum Sensationsbesteller wurde, liest sich wie ein rasanter Politthriller und wahrt zugleich die notwendige Distanz.

Centre Culturel Français Freiburg e. V.
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In Kooperation mit:

Landeszentrale für politische Bildung, Literaturhaus Freiburg und Frankreich-Zentrum.

Buchcover

Olivier Guez

La Dispartition de Josef Mengele

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Olivier Guez

Das Verschwinden des Josef Mengele

Lesung:  David Sedaris -  Calypso

10.-/ 8.- (Studierende/ 6.-€ (CSH-Mitglieder)

Kartenreservierung: programm@carl-schurz-haus.de

Eine mythische Meeresnymphe, karibische Klänge, ein Städtchen in North Carolina, ein Saturnmond – oder doch der dämlichste Name, den man seiner Katze verpassen kann? Nun heißt auch der neue Erzählband des erfolgreichsten, meistgefeierten amerikanischen Humoristen der Gegenwart Calypso, und gewidmet hat sich David Sedaris in diesen hochkomischen, herzzerreißenden Geschichten dem melodramatischen Mittelpunkt des Lebens, seinem Familienclan. In den Ferien und an Feiertagen kommt das Sedaris-Rudel im Strandhaus zusammen, eine schräge, ziemlich schrille Großfamilie. Gemeinsam setzt man sich mit gescheiterten Romanzen, tragischen Todesfällen und den Einsichten des Älterwerdens auseinander, feiert, streitet heftig und verträgt sich. Dieses Buch ist eine amüsante, typisch irrwitzige Liebeserklärung an eine außergewöhnliche Sippe.

Veranstaltungssprache: Deutsch & Englisch, Gespräch: Englisch

Carl-Schurz-Haus-Freiburg / DAI e.V.
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In Zusammenarbeit mit:

HCA Heidelberg, Colloquium politicum.

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David Sedaris

Calypso

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David Sedaris

Calypso

Buchvorstellung und Diskussion:  Feministisch streiten -  mit Koschka Linkerhand, Larissa Schober und Randi Becker

frei

Feministisch streiten versammelt Thesen und Utopien eines Feminismus, der sich zwischen leidenschaftlicher Identitätspolitik und einer vernünftigen Gesellschaftskritik im Sinne der Aufklärung bewegt. Ein materialistischer, politisch handlungsfähiger Feminismus darf nicht einen der beiden Pole aus den Augen verlieren, sondern muss sich, im Bewusstsein der Widersprüche, zwischen ihnen bewegen. Er muss dazu ermutigen, für die eigenen politischen Interessen auf die Straße zu gehen, aber auch das globale kapitalistische Patriarchat theoretisch zu durchdringen, in dem weibliche Subjektivität unter sehr verschiedenen Vorzeichen auftritt.

Die Herausgeberin und zwei Autorinnen stellen die Texte des Sammelbands vor und laden zur Diskussion ein.

Weitere Veranstaltungen zum 50-jährigen iz3w-Jubiläum ”50 Jahre und immer noch bissig“unter: https://www.iz3w.org/projekte/50-jahre-iz3w/veranstaltungsreihe

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Informationszentrum 3. Welt - iz3w
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Koschka Linkerhand (Hrsg.)

Feministich streiten

Texte zu Vernunft und Leidenschaft unter Frauen

Lesung und Gespräch:  Francesca Melandri -  Alle, außer mir/ Sangue giusto

8.-/6.-€

Tickets können Sie bestellen
per Mail an vorverkauf@josfritz.de
oder telefonisch unter 0761/26877

Andrea Burzacchini

Kennen Sie Ihren Vater? Die vierzigjährige Lehrerin Ilaria Profeti hätte diese Frage wohl mit „ja" beantwortet – bis eines Tages ein junger Afrikaner auf dem Treppenabsatz vor ihrer Wohnung in Rom sitzt und behauptet, mit ihr verwandt zu sein. In seinem Ausweis steht: Attilio Profeti, das ist der Name ihres Vaters.

Von hier aus entfaltet Francesca Melandri eine schier unglaubliche Familiengeschichte über drei Generationen. Sie holt die bisher verdrängte italienische Kolonialgeschichte des 20. Jahrhunderts in die Literatur und stellt die Schlüsselfragen unserer Zeit: Was bedeutet es, zufällig im „richtigen" Land geboren zu sein, und wie entstehen Nähe und das Gefühl von Zugehörigkeit?

Lesung und Gespräch in deutscher und italienischer Sprache.

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Centro Culturale Italiano e.V.
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Landeszentrale für politische Bildung
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Goethe-Institut Freiburg
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Mit Unterstützung des Verlags Klaus Wagenbach.

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Francesca Melandri

Alle, außer mir

Jutta Bauer -  Eine Bildergeschichte entwickeln

Erwachsene 5.- € / Kinder 2.- €

Ein Comic wird gemeinsam ausgedacht. Nach den Vorstellungen der Kinder entwickelt Jutta Bauer zunächst eine Figur. Anschließend denken sich die Kinder eine dazu passende Geschichte aus. Nach den Ideen und Wünschen der jungen Autorinnen und Autoren im Publikum entsteht nach und nach auf dem Flipchart ein Comic. So erleben die Kinder, wie leicht man eine Geschichte erfinden und in Bilder umsetzen kann.

„Jutta Bauer ist eine der bekanntesten KinderbuchillustratorInnen und -autorInnen Deutschlands. Ihr Talent liegt in der Einfachheit und Kürze – und trotzdem zeichnen sich ihre Bücher, die ja oft einen comicähnlichen Stil haben, durch äußerste Komplexität aus." Silke Rabus

Für Kinder zwischen 6 (sollten schon lesen können) und 12 Jahren .

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Eine Veranstaltung im Rahmen des Lirum Larum Lesefestes.

Lesung und Gespräch:  Esther Kinsky -  Hain

9.-/ 6.-€

www.reservix.de

Katharina Knüppel

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys Geländeroman Hain (Suhrkamp, 2018). In die olivenbaumbewachsenen Hügel von Olevano, die Lagunenlandschaft Valli di Comacchio, die Vergangenheit – entlang von Erinnerungen an frühere, mit dem längst verstorbenen Vater unternommene Italienausflüge. Ihre Erkundungen führen durch äußere Landschaften und zugleich stets nach innen: zu Trauer und Schmerz, zu Inseln des Trostes, in ein Dazwischen der Bedeutung. Gesagtes meint immer auch Abwesendes, offenbart Verborgenes, Durchscheinendes.

Die „Dichterin der Elemente", wie die Süddeutsche Zeitung Kinsky nennt, beobachtet mit übersinnlicher Genauigkeit, die sich in Rhythmus und Melodie ihrer Sätze niederschlägt. Ein Sound, der einen leisen Zauber, eine eigenartige Schönheit entfaltet. Für diese eindrucksvolle Schule der Wahrnehmung hat die Lyrikerin, Übersetzerin und Schriftstellerin im Frühjahr 2018 den Preis der Leipziger Buchmesse erhalten.

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Esther Kinsky

Hain

Geländeroman