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josfritz Buchhandlung Freiburg
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Robert Habeck -  Wer wir sein könnten

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Klug, leidenschaftlich und anschaulich geht Grünen-Chef Robert Habeck in seinem neuen Buch dem Zusammenhang von Sprache und Politik nach, erkundet den Unterschied zwischen totalitärer und offener Sprache – und skizziert damit eine Poetik des demokratischen Sprechens, die Mut macht, sich einzumischen und für unsere Demokratie einzustehen.
„Asyltourismus“, „Überfremdung“, „Gesinnungsdiktatur“, „Hypermoral“, „Volksverrat“ – viel ist in den letzten Monaten über die Sprachverrohung in der Politik gesprochen worden. Nach einer langen Zeit, die eher von politischer Sprachlosigkeit geprägt war, ist nun eine Zeit des politischen Brüllens und Niedermachens angebrochen – nicht nur von Seiten der AfD. Doch was passiert da eigentlich genau? Wo verläuft die Grenze zwischen konstruktivem demokratischem Streit und einer Sprache, die das Gespräch zerstört, die ausgrenzt, entmenschlicht? Und ist das alles nur eine Frage des mangelnden StilsMit viel Leidenschaft erinnert Robert Habeck in Wer wir sein könnten daran, dass die Frage, wie wir sprechen, entscheidend ist für die Gestaltungskraft unserer Demokratie. Dass Sprache – nicht nur in der Politik – den Unterschied macht. Und er entwirft die Skizze eines politischen Sprechens, das offen und vielfältig genug ist, um Menschen in all ihrer Verschiedenheit zusammenzubringen und in ein Gespräch darüber zu verwickeln, wer wir sein könnten, wer wir sein wollen. Dieses kluge Buch ist Teil dieses Gesprächs.

Theater Freiburg
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Musikalische Lesung:  Jens Rosteck -  Die Verwegene - Jeanne Moreau

7.- / 5.-€

Mathias Schillmöller

Jeanne Moreau prägte die Leinwand und das internationale Kino des 20. Jahrhunderts wie kaum eine andere Schauspielerin ihrer Ära. Als Grande Dame der Filmgeschichte wird sie in einem Atemzug mit Simone Signoret, Romy Schneider, Catherine Deneuve oder Brigitte Bardot genannt.

Der promovierte Musikwissenschaftler, Kulturgeschichtler, Übersetzer, Autor und Pianist Jens Rosteck zeichnet das faszinierende Porträt dieser verwegenen Künstlerin, die vielen Frauen mit ihrer Unabhängigkeit als Vorbild diente.

Centre Culturel Français Freiburg e. V.
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In Kooperation mit dem Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Lesung und Gespräch:  Collin & Goethals -  Le Voyage de Marcel Grob

7.- / 5.-€

Marcel Grob, ein alter Mann von 83 Jahren, steht am 11. Oktober 2009 vor einem Untersuchungsrichter, um sich für sein Leben zu verantworten. Vor allem für den 28. Juni 1944, den Tag, an dem er mit 17 Jahren der Waffen-SS beitrat, wie 10.000 andere Elsässer auch. Aber tat er dies freiwillig, oder blieb ihm schlicht keine Wahl?

Philippe Collin und Sébastien Goethals erzählen die auf historischen Tatsachen basierende Geschichte eines französischen Jungen, der sich im Nachhinein fragen, fragen lassen muss, ob er nun ein Opfer des Naziregimes war. Oder vielmehr ein Kriegsverbrecher. Die Graphic Novel wird durch einen historischen Anhang ergänzt.

Centre Culturel Français Freiburg e. V.
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Blaue Stunde : 

Bei unserer letzten Blauen Stunde in diesem Jahr können Sie wieder in aller Ruhe nach passenden Weihnachtsgeschenken suchen und sich dabei auch von unseren frisch gedruckten Buchtipps inspirieren lassen.

Außerdem möchten wir mit Ihnen auf den Deutschen Buchhandlungspreis 2019 anstoßen, den wir dieses Jahr mit Ihrer Unterstützung zum dritten Mal in Folge gewonnen haben. Diesmal sind wir sogar als eine der fünf besonders herausragenden Buchhandlungen in Deutschland geehrt worden.

Wir sagen einfach DANKE!

 

 

jos fritz buchhandlung
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Lesung und Gespräch mit:  Valeria Luiselli -  Lost Children Archive / Archiv der verlorenen Kinder

8.-/ 7.-€ (Studierende) / 5.-€ (CSH-Mitglieder)

Kartenreservierung: programm@carl-schurz-haus.de

 

Der unverzichtbare, meisterhaft zeitgemäße Roadtrip-Roman zur Krise an der amerikanisch-mexikanischen Grenze – und zur Identitätskrise der USA in unserer Zeit: Den legt die Gewinnerin des American Book Award 2018, die 1983 in Mexiko City geborene Valeria Luiselli, mit dem für den Booker Prize nominierten Lost Children Archive vor.

„Fesselnd und immer überraschend“ nennt der New Yorker ihr Buch: Ein Elternpaar, beides Doku-Künstler, packt in New York Sohn, Tochter und einige Sachen ins Auto und macht sich quer durch Amerika auf in die karge Gegend, die einst mal Heimat des Apachen-Stammes war. Sie fahren durch weite Wüsten, über steile Gebirgskämme. Doch Vater und Mutter sprechen kaum mehr miteinander – beide wissen, es ist die letzte gemeinsame Reise als Familie. Zur gleichen Zeit machen sich Tausende von Kindern aus Zentralamerika nach Norden auf, zu ihren Eltern. Die Kinder reisen mit einem Coyoten als Lotsen – einem Mann, der ihnen Angst macht. Sie haben einen langen Marsch vor sich. Sie klettern auf rasende Züge und in offene Frachtcontainer. Nicht alle werden bis zur Grenze kommen.

Mit großer Virtuosität verknüpft Luiselli Reise und Flucht zu einem vielschichtigen Roman voller Echos und Experimente, zu einer bewegenden und brandaktuellen Geschichte darüber, was Flucht und Menschlichkeit noch bedeuten in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist.

Carl-Schurz-Haus-Freiburg / DAI e.V.
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Mit freundlicher Unterstützung des Konsulats von Mexiko.

Max Goldt liest

18.- / 15.-€

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Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind. Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet.

»Auf die Unklarheiten in der Systematik der Dinge hinzuweisen ist nur eine der ehrenwerten
Aufgaben, denen sich der deutsche Kolumnist Max Goldt verschrieben hat. Kaum einer versteht es so wie Goldt, die vermeintlichen Nebenschauplätze des Lebens ins Auge des Betrachters zu schieben und den heutigen Alltag auf seine Widersprüche und Kuriositäten hin abzutasten.« (Regula Fuchs, Der Bund, Bern, CH)

»Max Goldt zu hören ist doppelter Genuss, denn seine Kolumnen sind eigentlich ›Lyrics‹, die des Interpreten bedürfen.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

E-WERK Freiburg e.V.
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